Woche 12-19: Ende Schule, Mama, Volunteering

Sonntag, 16.02.2014

Hallo ihr im kalten Deutschland,

jetzt habe ich die Schule auch schon abgehackt. Leider war demnach Abschied nehmen angesagt. An einem  Wochenende im Februar  waren die Academic Schüler und ein paar andere noch auf einem Trip. Ich hatte das Glück auchmitgehen zu können. Demnach ging es am Freitag morgen los nach Cartago in die Berge. Als wir am Abend angekommen sind war es unfassbar kalt. Wir brauchten zwei bis drei Pullovers. Irgendwie konnten wir es nicht fassen, dass es wirklich so kalt sein kann. Mich hat es an mein zu Hause erinnernt, es fehlte nur ein Feuer im Ofen und der Tee dazu. Wir haben dann zu Abend gegessen und wurden in die Gastfamilien aufgeteilt. Laura, Lore, Susanne und Ich waren zusammen in einer Gastfamilie. So witzig, die Menschen kamen mir noch kleiner vor. Die Frauen waren wie kleine Zwerge für mich, aber total herzig, lieb, herzaufgeschlossen und kontaktfreudig. Unser Zimmer war mal etwas anders ;). Zum Glück hatten wir vier Wollzudecken, weil es war wirklich kalt. Irgendwie war es auch mal wieder schön, sich in Wollzudecken reinzukuscheln. Am Samstag ging es um neun Uhr wieder los. Wir sind nach Selra Madre gefahren, wo wir unser Mittagessen gefischt haben. Es gab einen See mit Truchas. Es war echt cool sein eigenes Mittagessen zu fischen. Während der Fisch gekocht wurde sind wir in den Wald gegangen, um die Wasserfälle anzuschauen. Das Wasser war aber extrem kalt. Nach der kleinen Wanderung war das Mittagessen perfekt, denn es war einfach super lecker. Danach ging es wieder zurück in unser Dorf, da wir um halb sieben in die Kirche gehen wollten. Für mich war es der erste Gottesdienst in Costa Rica. Ich fand ihn wirklich gut, die Musik sogar schöner wie bei uns. Was mir nicht so gut gefallen hat, war das Verhalten von den Ticos. Einige kommen zu spät und die Kinder laufen während der Messe in der Kirche herum... Danach haben wir mit den Einheimischen Frauen Brot und Tortillas gebacken. Natürlich durfen wir danach auch davon kosten und es war super lecker. Am Sonntag ging es schon um acht los auf die Farm von einem Host-Papa. Dort konnte man reiten gehen oder Kühe melken. Wir sind auch noch Kaffee pflücken gegangen, was mich an Kirschen pflücken erinnert hat. Unser letzter Stop war eine kleine Fabrik, welche Kaffee herstellt und Sugar-Cane verkleinert.Dann hies es schon wieder: Abschied nehmen!

In San Jose bin ich dann augestiegen und habe auf meine Mama gewartet! Die zwei Wochen mit meiner Mami waren wirklich schoen. Wir hatten eine richtig tolle Zeit zusammen und haben auch vele Tiere gesehen wie Affen, Waschbaeren, Leguna, Faultiere, Voegel, Schlangen und Spinnen. Eigentlich ist es echt erstaunlich, wie viele Tiere hier in der Wildnis leben. 

Jetzt bin cih schon ueber einem Monat in CEPIA, also dort wo ich Volunteering mache. Am Anfang hatten meine Partnerin und Ich ein wenig Schwierigkeiten mit der Chefin, da sie uns immer echt bloede Arbeit gegeben hat. Jetzt macht es aber echt schon Spass, weil wir unterrichten duerfen. Jeden Dienstag geben wir Sportunterricht, jeden Mittwoch Schwimmunterricht und jeden Donnerstag Englisch mit Kunst. Die Kinder sind der Wahnsinn. Immer wenn wir mit den Kindern arbeiten, macht es richtig viel Spass. Laura und Ich waren aber auch schon in vielen Familien, welche wirklich arm sind. Es ist wirklich krass, wie diese leben koenne. Fuer uns aus Europa eigentlich fast unvorstellbar. Es kann auch wirklich hard sein, wenn sie uns dann von ihrem Leid erzaehlen. Und vor allem geht dies mir richtig nach. Am liebsten wuerde ich ihr all meine Kleidung geben. Die Familienbesuche sind echt hard. Letzes Mal mussten wir zur einer Familie, bei der wir wussten, dass der Vater gewaltaetig ist und Drogen nimmt. Vor dieser Familie hatten wir sogar Angst, aber er hat uns nichts gemacht. Einmal haben wir auf einen Surfkonest geholfen, das fand ich auch super. Wie in einem Film... und die Kinder sind so sues gesurft. Ich war ein Zeitwaechter :D. Das war eigentlich ein echt cooler Arbeitstag, weil wir den ganzen Tag am Strand waren und den Surfern zuschauen konnten.

Waehrend dieser langen Zeit gab es auch wieder die Fiestas de Torro in meinem Dorf, aber diesesmal viel groesser. Ich vermisse diese Fiestas jezt schon. Es war so viel Spass. Jetzt kenn ich auch die Grundschritte von den Taenzen hier und konnten mittanzen :DDDD. Diese Woche mit den Fiestas war anstrengend aber super!!!!!

Ganz spontan waren wir bei dem Weltcup U17 Frauen in Liberia. Eigentlich interessiert mich Fusball nicht so, aber war ganz witzig. Wir haben vor Ort die Eintrittskarten geschenkt bekommen von einem Mann der bei der FIFA arbeitet. Das Beste war, dass es VIP Karten waren. Im Finale stehen Japan und Spanien, welches diesen Freitag statt findet. 

Genau heute in zwei Monaten bin ich schon wieder In Herbertingen. Die Zeit lauft....

Momentan habe ich kein Laptop mehr, deshalb kann ich keine Bilder reinstellen.

Ganz liebe Gruesse und bis bald..

Besos Lea

 

Woche 9,10,11: Trips quer durch CR :)

Sonntag, 26.01.2014

Hallöchen, ich bins wieder :)

Ich weiss, dass ich mich schon laenger nicht mehr gemeldet habe, aber ich bin irgendwie nicht dazu gekommen euch zu schreiben. An einem der letzten Wochenenden waren wir auf dem Konzert von Sean Paul, was wirklich der Hammer war. Es war in der Naehe von San Jose, genau gesagt in Palmales. Das Konzert selber war sogar kostenlos. Gebt euch das mal, San Paul kommt und wir mussten keinen Eintritt bezahlen. Es gab eine lokale Vorband, die auch richtig gut war! Wir hatten dort mega viel Spass und wollten gar nicht mehr nach Hause gehen. Ersaunlich war, dass es dort am Abend sehr kalt war. Ich hatte sogar eine lange Hose an und ein langarm Pullover, trotzdem war es frisch. Costa Rica ist so klein, aber durch die Hoehenunterschiede kann es auch richtig kalt werden.

Am naechsten Wochenende haben 4 Maedchen und Ich uns ein Auto gemietet und dann gings los nach Montezuma. Wir sind gleich am Freitag morgen los gefahren. Die Strassen hier sind ab und zu wirklich schrecklich.  Entweder so kurvig oder richtig viele Schlagloecher. Gott sei Dank durfte ich vorne sitzen :D Als wir endlich in Montezuma angekommen sind,haben wir unser Hostel gesucht. Unser Zimmer war so cool, denn wir hatten sowas wie ein Baumhaus. Die Dusche war im freien und die Affen waren unsere Nachbarn. Wir haben sogar das Meer von unserem neuen zu Hause gehoert. Wir sind gleich an Strand und alle fuenf sind eingeschlafen. Unser Abend verlief relativ ruhig. Am Samstag sind wir schon vor fuenf Uhr aufgetsanden, weil wir den Sonnenaufgang anschauen wollten. Wir sind also gleich an den Strand gegangen. Es war echt schoen, auch mal einen Sonnenaufgang zu sehen. In Tamarindo koennen wir immer nur den Sonnenuntergang anschauen. Zudem haben wir am Strand noch eine Baby Schildkroete gesehen. OMG, die war so suess. Sie wollte gerade ins Meer aber die Wellen haben sie immer wieder zurueck geworfen. Nach einer Weile hatte sie eine Taktik entwickelt und konnte ins Meer gelingen. Wir sind zurueck in Hostel, denn wir hatten ein straffes Programm. Nach dem Fruehstueck ging es los zum Wasserfall Nummer eins. Dieser Wasserfall muendet direkt ins Meer,deshalb dachten wir das muessen wir gesehen haben. Wir machten uns auf eine 2 stuendige Wanderung am Strand. Der Wasserfall an sich war sehr klein, wir haben etwas groesseres erwartet. Danach ging es zurueck und in die andere Richtung auch zu einem Wasserfall. Dieser war gross und wir haben dort gebadet. Konnten sogar hinter dem Wasserfall stehen und von Steinen herunterspringen. Es war ein richtig schoene Abschluss. Am Abend waren wir noch am Strand. Sonntag sind wir frueh aufgebrochen, weil wir noch nach Samara wollten. Dort angekommen war wir ueberwaeltigt von dem Strand, denn es gab so viele Palmen. Es war echt schoen. Dort haben wir einfach nur gechillt und sind dann am Abend wieder in unser geliebtes Tamarindo gefahren..

Am vergangen Samstag sind 4 Maedels und Ich zum Vulkan Arenal gefahren. Wir sind gleich morgens um 7 Uhr los. Als erstes hatten wir einen Stop bei einem Wasserfall, welcher wirklich sehr schoen war! Dann ging es weiter zu einem Nationalpark in der Naehe vom Vulkan. Wir hatten Pech mit dem Wetter, weil es die meiste Zeit geregnet hat. Dort haben wir eine Wanderung gemacht und einige Tiere gesehen, wie seltene Vögel, Kühe:D, Eichhörnchen.... Unser letzter Programmpunkt waren die Baldi Hot Spring. Wir konnten ein Weilchen entspannen und dann ging es schon wieder zurück nach Hause.

Ich werde mich jetzt vorraussichtlich eine Weile nicht mehr melden, da ich Besuch bekomme und keine Zeit fuer Blog schreiben habe! Ich erfahrt neues im März!

Genießt die Fasnet und viel Spaß euch allen.

Grüßle Lea

Woche 9: Nicaragua

Dienstag, 07.01.2014

Hallo Familie und Freunde,

ich hoffe bei euch allen hat das neue Jahr super angefangen und ihr hatten einen guten Rutsch. Jetzt haben wir schon das Jahr 2014... woah des geht alles so schnell.

Bei mir stand am 28.12 dann Laenderwechsel an und ich bin so froh, dass wir gefahren sind. Es war echt eine super schoene Erfahrung. Am Samstag haben wir uns mit dem oeffentlichen Bus von Costa Rica auf den Weg zur Grenze begeben. War auch super leicht, denn wir mussten nur in Liberia einmal umsteigen. Der zweite Bus war leider schon ziemlich voll, sodass wir stehen mussten. Dies ist eigetlich auch ueberhaupt nicht schlimm aber ich konnte leider nicht aufrecht im Bus stehen. Bin wohl doch zu gross. :D An der Grenze angekommen mussten wir erst von Costa Rica ausreisen und dann nach Nicaragua einreisen. Es hat auch alles super geklappt. Unser erstes Ziel war dann die Isla de Ometepe, welches weltweit die groesste Vulkaninsel in Suesswassersee ist. Wir muessten von San Jorge eine Faehre nehmen. Leider sind die Faehren nicht gefahren und wir mussten ein kleines Boot nehmen. Ich sags euch, dass war ein Abendteuer. Ich wusste gar nicht, dass so viele Menschen auf so ein kleines Boot passen. Wir sind zum Glueck oben gesessen, d.h. wir wurden nicht nass. Der Seegang war auch nicht so ohne, denn die Wellen waren ganz schoen hoch. Sandra und ich waren dann schon sehr gluecklich, als wir auf der Insel angekommen sind. Die Menschen waren super freundlich und wir hatten schnell ein schoenes Hostel. Am naechsten Tag sind wir dann gleich auf den Vulkan Concepcion gewandert, welcher ca.1610m hoch ist. Der Vulkan ist sogar noch aktiv. Wir hatten eine super Aussicht. Die Wanderung war aber ganz schoen anstregend . Am Montag sind wir dann in ein Naturschwimmbad namens Ojo de Agua und zum Punto de Jesus Maria gegangen. Das war ziemlich cool, denn es ist eine Sandbank im See. Man hat dann auch eine super Sicht auf beide Vulkane. Dienstag, also der 31.12 hies es fuer uns schon wieder abreisen, da wir Silvester in San Juan del Sur verbringen wollten. Diesmal ging es mit der Faehre zurueck zum Festland und von dort mit einem Taxi nach San Juan del Sur. Dort angekommen haben wir Freunde getroffen und mit ihnen Silvester verbracht. Leider hat es in Stroemen geregnet, sodass wir nicht in der Lage waren ein Feuerwerk anzuschauen. Nach Mitternacht war es aber super. Die Leute waren super lustig, die Stimmung hat gepasst und die Musik war gut! Wir hatten echt viel Spass bis Sandra gemerkt hat, dass sie kein Handy mehr hat.... Das war dann echt bloed...Das Handy ist auch nicht wieder aufgetaucht. Am naechsten Tag sind wir an den Strand gegangen und gegen Abend zur Jesus Statue gelaufen, die wie in RIO auf einem Berg steht. Von dort hatten wir echt eine schoene Sicht ueber San Juan und wir konnten den Sonnenuntergang anschauen.

 Unser naechstes Ziel war dann Granada. Wir haben den oeffentlichen Bus nach Rivas genommen und von dort einen weiteren nach Granada. Diese Busse werden in NIcaragua Chicken-Bus genannt. Dies ist echt kein Wunder, denn die Leute werden nur so in den Bus reingequetscht. Nach dem Motto, dass man keinen draussen stehen laesst. Auf jeden Fall sind wir dort trotzdem gut angekommen. Wir mussten dann zuerst durch den traditionellen Markt gehen, was echt eine Erfahrung war. Chaos pur- ich sags euch. Als wir in unserem Hostel angekommen sind waren wie erstmal erleichtert. Wir haben dann noch die Stadt angeschaut. Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug zur Lagune de Apoyo gemacht. Das ist ein See in einem uralten Vulkan. Sandra und Ich haben unseren letzten Abend in Granada schön ausklingeln lassen. Denn dann hies es zurück nach Costa Rica. Am Samstag sind wir gleich mit dem ersten Bus nach Rivas und von dort an die Grenze. Ausreisen von Nicaragua ging sehr schnell aber dann die Einreise nach Costa Rica ... Es war unglaublich überfüllt. Wir sind mindestens drei Stunden angestanden. Auf jeden Fall haben wir einen neuen Stempel bekommen und sind dann glücklich in unser Tamarindo gefahren.

 

War eine tolle Woche mit ganz vielen schönen Erfahrungen.

Saludo y Besos Lea

Woche 7,8: Vivir mi Vida, Navidad

Samstag, 21.12.2013

Haaaaalllooooooo,

Diese Woche war ganz relaxend, denn die Schule hat sich ziemlich geleert. Die ganzen Academic-Schüler haben nämlich jetzt 3 Wochen Ferien. Es war noch nie so ruhig in der Schule... Der Unterricht war aber deshalb ziemlich gut, weil wir einfach in viel kleineren Klassen waren. Am Dienstag war ich dann mit meiner Caro ( ein Mädchen aus München) ein bisschen in Tamarindo unterwegs. Sie brauchte noch Souvenir Geschenke für ihre Familie. Es war echt witzig sich mit den Einheimischen zu unterhalten. Am Mittwochen sind wir dann von Playa Tamarindo nach Playa Grande gelaufen. Wir mussten ein Boot nehmen, da wir einen Fluss oder ein Flüsschen überqueren mussten. Wir haben uns nicht getraut dort zu laufen, denn in dem Fluss gibt es Krokodile. Der Spaziergang war richtig schön und gar nicht so ohne. Gott sei Dank war es bewölkt, denn wir hatten trotzdem einen kleinen Sonnenbrand im Gesicht. Also ich muss echt sagen, das liebe ich einfach. Am Strand spazieren gehen ist echt so schön! Dazu noch das Meerrauschen ist für mich echt wie in einem Traum. Am Donnerstag war ich wieder Surfen, aber mit einem Tico. Es hat so viel Spaß gemacht. Es ist echt unglaublich einfacher, wenn man ein bisschen Hilfe hat. Ach des war echt cool! Am Abend sind wir dann auf em Campus geblieben, denn Sonia hat  Abendessen vorbereitet. Es war echt lecker und wir hatten ein super witzigen Abend. Später sind wir dann noch ins Pacifico gegangen.... Der Freitag war eher ein trauriger Tag, weil Caro, Sonja und und und ganz viele andere super lieben Schüler abgereist sind bzw. ihren letzten Tag hatten. Die fahren halt alle wegen Weihnachten und Silvester nach Hause. Deshalb sind wir am Abend noch an Strand und danach ins Crazy Monkeys.

Am Samstag hatten wir auch keine großen Pläne. Wir Mädels haben uns erst in der Schule getroffen und sind danach ein bisschen an Strand. Wir haben den Sonnenuntergang angeschaut und danach sind wir mit dem Bus nach Hause gefahren.

Sonntag war ein sehr traditioneller Tag. Ich bin mit meiner Gastfamilie nach Florida (ein kleines Ort in CR) gefahren. Dort wohnt die Uroma. Zusammen haben wir das traditionelle Weihnachtsessen gemacht, welches Tomales genannt wird. Es ist eine Maisteig, welcher mit Gemüse, wie Paprika, Kartoffel und Karotten geefüllt wird. Es kommt auch Reis und Fleisch rein. Es wird dann wie ein Geschenk in ein Bananenblatt eingepackt und dann muss es noch in heißem Wasser gekocht werden. Am Abend durften wir natürlich davon kosten und es war richtig lecker! Datei:Tamales.jpg

Am Montag und Dienstag (Heilig Abend) hatten wir ganz normal Unterricht. Wir haben sogar die "tolle" Naricht bekommen, dass wir am Freitag ein Nivel Test schreiben. Was für ein schönes Weihnachtsgeschenk haben wir uns gedacht :D

Ich hatte für dieses Weihnachten keine großen Ansprüche, deshalb habe ich mich auch sehr darauf gefreut es mit meiner Gastfamilie zu verbringen. Und ja, es ist komplett anderst wie in Deutschland. Am Abend so gegen neun Uhr haben wir zusammen zu Abend gegessen. Es gab eine Art Braten dazu Kartoffeln und Salat. Es war echt richtig gut. Danach gab es dann noch einen traditionellen Weihnachtskuchen. Wir saßen alle am Tisch und haben geredet und gelacht. In CR ist es üblich bis Mitternacht zu warten und sich dann Feliz Navidad zu wünschen. Genau so war es auch. Wir haben dann bis zwölf Uhr gewartet und dann haben wir uns alle umarmt, Küsschen gegeben und frohe Weihnachten gewünscht. Die Geschenke werden hier dann erst am 25.12. aufgemacht. Ich würde dann am nächsten Tag auch relativ früh wach, da der kleinste Sohn ein Schlagzeug bekommen hat. Jeder kann sich denken, was er wohl als erstes gemacht hat...

Am Samstag geht meine Reise nach Nicaragua los. Ich bin schon sehr gespannt, ob alles so rund läuft. Wir haben bis jetzt keine Hostels gebucht und hoffen das wir noch Plätze bekommen. Es ist ein bisschen schwierig, weil ja auch Silvester ist. Also könnt ihr euch auf den nächsten Eintrag freunen, denn da erfahrt ihr, ob alles so rundgelaufen ist oder nicht.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!! Ich drück euch!

Saludo Lea

Woche 6: Villareal Fiesta de Torros, San Jose Festival de la luz

Sonntag, 15.12.2013

Hallo meine lieben Freunde und Verwandte,

diese Woche, am 12.12 hatten wir Weihnachten in der Schule. Das war eigentlich richtig süß organisiert. Jede Unterrichtsklasse musste einen Auftritt machen. Wir, also meine Klasse hat gesungen. Da kam richtig gute Stimmung auf. Andere haben ein Video gemacht, Grammys verteilt, Herzblatt vorbereitet und ein Quiz veranstaltet. Es war echt sehr schön. Dann gab es noch Abendessen und es war echt voll lecker. Kartoffelpüree mit Fleisch und Salat. Ich fand das Weihnachtsfest super schön, weil die Familien auch kommen durfte. Ich konnte dann sehen, wir die anderen Familien so ausschauen, dass fand ich total interessant :D. Am Ende haben wir dann noch unsere Wichtelgeschenke getauscht. :)

Am Freitag hat das Fiesta de Torros in Villareal (wo ich wohne) angefangen. Da ich quasi auf dem Sportplatz wohne, war das Wochenende anstregend. Ich hatte einfach so gut wie keine Möglichkeit zu schlafen, da es immer laute lateinamerikanische Musik gab. Jedenfalls waren die Stiere hier viel größer und die Reiter auch besser. Ich glaube, wenn ich auf einem Stier sitzen würde, würde es mich innerhalb 3 Sekunden herunterhauen. In der Mitte des Zauns stehen dann immer andere Menschen um den Stier noch zu ärgern. Ich fand es in Villareal extrem, weil sehr viele Touristen sich im Ring befanden. Ich glaube, dass gibt den Männern richtig einen Kick. Ich würde mich nie freiwillig in den Ring stellen. Als das Rodeo dann zu Ende war, konnte man natürlich noch tanzen gehen. Für die Kinder gab es sogar Riesenrad und andere Spielmöglichkeiten (bei uns hätten diese Geräte keinen TÜV mehr bekommen). Ich hatte echt Angst, als meine kleine Tico-Brüder gefahren sind. Aber hier scheint es normal zu sein.:DD

Am Samstag ging es für mich um 6:00 Uhr los und zwar nach San Jose zum Festival de la Luz ( Fest des Lichtes). Von Tamarindo brauchen wir mit einem Shuttel gute vier Stunden in die Hauptstadt. Dort angekommen sind wir zuerst in eine Mall gegangen und dann in die Innenstadt. Das Problem war nur, dass wir uns sofort einen Platz suchen mussten, dass wir am Abend auch was sehen können. Deshalb standen wir ab 13:00 Uhr an einem bestimmten Platz. Komisch für mich war der Klimawechsel. Ich hatte zum ersten Mal eine lange Hose und eine Langarm T-Shirt an. Trotzdem habe ich sogar meine Regenjacke gebraucht. San Jose ist generell immer Kälter als Tamarindo aber trotzdem konnte ich mir das nicht so extrem vorstellen. Später musste ich  mir sogar einen Tee kaufen, weil meine Finger so kalt waren. Glühwein gab es nicht. Als es um 18:00 Uhr dann angefangen hat, war es echt cool. Sehr sehr bunte Wagons sind durch die Strasen gefahren. Frauen und Männer haben getanzt und geturnt. Es hat mich an einen Fasnachtsumzug bei uns erinnert, nur in bunt. Jetzt kann ich mir auch ein bisschen vorstellen, wie der Karneval in Brasilien ist. Es war echt cool, dass 18te Festival de la Luz mitzubekommen. Am Abend oder besser in der Nacht ging es dann auf die lange Heimreise. Gott sei Dank konnten wir im Auto schlafen, zwar nicht sehr gut, aber besser als gar nicht. Die Straßen sind halt doch oftmals sehr schlecht. Als ich daheim wär hätte ich noch auf das Fiesta de Torros gehen können, aber ich war sehr müde, deshalb bin ich nur noch ins Bett.  

Am Sonntag war dann nochmal Fiesta de Torros angesagt. Ich bin mit meiner Gastfamilie gegangen. Es war wieder interessant, aber ein weiteres Mal müsste ich mir das nicht nochmal anschauen. Es ist dann halt doch immer irgendwie das Gleiche..

Ganz liebe Grüße

Lea

Woche 5: Rincon de la Vieja

Dienstag, 10.12.2013

Hallo meine Freunde und Familie,

Die vergangene Woche war ganz schön, denn wir haben alle zusammen einen Weihnachtsbaum in der Schule aufgestellt. Dann habe ich doch ein bisschen Weihnachtsstimmung bekommen.Zudem haben wir auch noch gewichtelt, d.h. jeder muss für eine bestimmte Person ein Geschenk kaufen. Leider habe ich einen jungen Mann bekommen mit dem ich noch nie geredet habe. Deshalb war es sehr schwer ein Geschenk zu kaufen. Am Donnerstag hatten wir in der Schule dann noch Salsa-Kurs, was auch eine witzige Erfahrung war. Unter der Woche planten wir dann unseren Wochenendtrip. Wir interessieren uns für einen Vulkan.

Wir entschieden uns dann für Rincon de la Vieja, da es mit dem Bus nur 1,5h entfernt ist. Am Samstagmorgen ging es dann los. Wir hatten den sogenannten Tica-Deal, was Canopy,  Horsback-Riding, Tubing, Hotsprings und das Hotel inkludiert hatte. Canopy könnt ihr euch als Seilbahn zwischen Bäumen vorstellen, dass hat auch echt super viel Spaß gemacht. Das kann ich euch echt nur empfehlen. Horseback-Riding ist dafür gar nicht meins. Mein Pferd wollte nicht wie ich wollte. Vorallem war es das erste Mal, dass ich auf einem Pferd saß. Zum Glück war es nur eine Stunde, aber als das Pferd anfing zu galoppieren musste ich mich wirklich konzentieren :D.. Also das mit den Pferden lass ich in Zukunft lieber. Tubing, was so viel bedeutet wie mit einem Reifen durch einen Fluss, war wieder richtig cool. Hat super viel Spaß gemacht und war auch nicht gefährlich, weil der Fluss nicht sehr hoch war. Danach ging es weiter zu den Hotsprings. Das hat mich an die Thermalbäder von Deutschland erinnert. Das Wasser war super warm/heiß und es war richtig schön zu entspannen. Es ist schon erstaunlich, dass das Wasser vom Vulkan erwärmt wird. Da wird nicht nachgeholfen, sowie bei uns. Am Abend waren wir dann richtig erschöpft.

Am Sonntag sind wir dann noch in den Nationalpark gegangen. Wir haben eine kleine Wanderung gemacht. Der Nationalpark ist echt vielseitig, es gibt Fumarolen und auch aktive Schlammvulkane. Das war richtig interessant. Natürlich haben wir auch einen Wasserfall gesehen, mussten einen Fluss mit Hilfe eines Baumstamms überqueren. Manchmal ist es echt abendteuerlich, denn man muss den Wanderweg schon fast suchen. Unglaublich, dass soetwas überhaupt Wanderweg genannt werden kann. Aus tierischer Sicht haben wir natürlich Affen gehen und sogar ein Tapir. Ich glaube zumindest, dass es ein Tapir war. Als wir unsere Wanderung beendet haben sind wir mit dem Bus wieder nach Tamarindo zurück gefahren.

 

Liebe Grüße aus der Hitze! Eure Lea

Woche 4: Katamaran, Fiesta de Torro und Strand

Donnerstag, 05.12.2013

Hola amigos y mi familia!

Was gibt es zu erzaehlen, von der letzten Woche? Eigentlich war das Wochenende recht schoen! Am Freitag waren wir auf einem Katamaran, was wirklich nett war. Am Anfang war es mir ein bisschen unheimlig, weil wir erstmal auf das Katamaran kommen mussten mit einem kleinen Boot. Leider gab es genau heute richtig grosse Wellen, d.h. nach 5 Minuten stand das Boot schon unter Wasser. Gott sei Dank ist meinem Foto und Handy nichts passiert! Hat ja schon gut angefangen...Wir durften schnorcheln gehen (leider gab es nicht so viel zu sehen) und es gab eine Open-Bar. Zudem habe ich einen Tintenfisch auf meiner Hand gehabt, die sind ja wirklich so klitschig!! Am Abend sind wir dann noch zusammen gesessen, da an diesm Wochenende viele Freunde abgereist sind u.a. auch einer, der in meiner Familie gelebt hat.  

Am Samstag hab ich wirklich so gut wie nichts gemacht. Einfach ein chilliger Samstag bis auf den Abend. Da sind wir ins benachbarte Santa Rosa zu Fiesta de Torros, was so viel heisst wie Rodeo. Das gibt es hier jedes Wochenende in einem anderen Dorf. Also fuer micht sah das ganz schoen gefaehrlich aus. Ich habe dann doch mehr Respekt vor solchen Stieren. Es gab sogar ein groesseren Unfall, sodass der Mann der geritten ist von anderen Maennern herausgetragen werden musste. Wer weiss, wie es ihm jetzt geht...

 

Am Sonntag sind 5 Maedels von der Schule, eine Gastmama und Ich an den Strand gefahren. Wir sind nach Playa Conchal, dort gab es viele Muscheln und das Wasser war sehr blau. Spaeter sind wir noch weiter zum Playa Flamingo, wo wir den Sonnenuntergang angeschaut haben. Dieser Sonnenuntergang war echt der Hammer, so schoen!

 

Die folgende Woche bestand dann aus Schule und nichts tun, beziehungsweise am Dienstag war ich das erste Mal alleine Surfen. Natuerlich hat das mal gar nicht geklappt... Es ist wirklich gemein, dass es so einfach aussieht. Mal schauen, wann ich mich das naechste Mal traue, surfen zu gehen..

 

Was jetzt am Wochenende passiert, erfahrt ihr dann in meinem naechsten Blockeintrag! Ich hoffe euch geht es allen gut! Habt eine schoene Vorweihnachtszeit!

Saludo Lea

Woche 3, Tamarindo

Dienstag, 26.11.2013

Jetzt bin ich schon drei Wochen in Costa Rica und habe mich doch dafür entschieden einen Blog zu schreiben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten geht es mir mittlerweile richtig gut. Nach fünf Tagen habe ich meine Gastfamilie gewechselt da die Hütte so kann man hier die Häuser nennen wirklich in einem schlechten Zustand war. Ansich war die Familie super nett und das Essen war größtenteils auch lecker, aber dort gab es kein Internet und ich war die einzige Schülerin.

In meiner neuen Familie gefällt es mir richtig gut ich habe eine Zimmernachbarin (sie ist 90% nicht zu Hause)und es leben noch zwei andere Schüler aus der Schule in derselben Familie. Zudem hat meine neue Familie auch Internet, zwar nicht immer aber besser als gar nicht. Eine riesige Umstellung war für mich das Duschen, denn hier gibt es nur kaltes Wasser. Ich bin jetzt zwar schon in der dritten Woche aber habe mich daran aber noch nicht gewöhnt. Klar wenn es ein richtig heißer Tag war tut eine kalte Dusche gut aber größtenteils finde ich es zu kalt. Man denkt doch glatt in Costa Rica da sein tropisches Gebiet es wird viel Obst und Gemüse gegessen. Falsch gedacht! Die Hauptnahrung ist hier Reis mit Bohnen, genannt Gallio Pinto. Ich muss zugeben, dass man sich an die Essensgewohnheiten gewöhnt!

An meinem ersten Wochenende hier war ich beim Rio Celeste, das ist ein Wasserfall mit richtig schönem blauen Wasser. Wir mussten dorthin eine Wanderung machen, die gar nicht so ohne war, da es sehr sehr matchig war (am Tag zuvor hat es sehr geregnet..). Trotzdem war es mit dem Mädels richtig witzig.   

Mein zweites Wochenende war auch interessant, da ich mit meiner Gastfamilie nach Nicoya gegangen bin. Dort wohnt die Oma, welche Geburtstag hatte. Geburtstage werden hier auch ganz anderst gefeiert. Wir sind am Mittag erstmal einkaufen gegangen für die Zuaten am abend. Jedenfalls geht es erst am Abend los und es wird nur gegessen. Die Wohnungen/Häuser oder auch Hütten sind so klein, aber trotzdem schaffen die Ticos ( so nennt man die Einheimischen hier)  fünfzehn Leute unterzubringen. Dazu fällt mir nur Pura Vida ein.Wenn ihr wüsstet wie das Wohnzimmer ausgesehen hat..vorallem sind die Frauen hier nicht gerade schlank...Am Abend sind wir dann wieder nach Hause gefahren, was serhr abendteuerlich war. Die Strassen hier sind einfach in einem sehr schlechten Zustand und es gibt nicht viele Lichter an den Strasenrändern. Da kann es schon passieren, dass man das ein oder andere Schlagloch mitnimmt.

Am Sonntag waren wir dann nur am Strand in Playa Tamarindo. Wir haben uns gesonnt und am Abend den Sonnenuntergang angeschaut.

Was dieses Wochenende passiert, erfahrt ihr in meinem nächsten Blogeintrag!

 

Liebe Grüße

Lea